
Ein herzliches Willkommen auf meiner Seite!
Ich komme aus einem wissenschaftlich geprägten Umfeld und habe viele Jahre als Ingenieurin gearbeitet. Mein jetziger Weg in den Sport begann mit einer sehr persönlichen Erfahrung: Nach einer längeren Pause und einer Krebsdiagnose stellte sich mir die Frage, wie Bewegung und Training tatsächlich zur Gesundheit beitragen können. Ich wollte nicht nur wissen, dass Bewegung gut ist, sondern verstehen, warum sie wirkt – und wie Training so gestaltet wird, dass es sinnvoll, sicher und dauerhaft umsetzbar ist. Aus dieser Suche heraus habe ich meine erste Trainerlizenz gemacht.
Zu Beginn habe ich mit gemischten Gruppen gearbeitet – Frauen und Männer, jüngere und ältere Teilnehmende, unter anderem in Rückengymnastik-Kursen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie unterschiedlich Voraussetzungen, Beschwerden, Motivation und Belastbarkeit sein können. Vor allem habe ich dabei gelernt: Gutes Training ist mehr als eine Sammlung von Übungen. Entscheidend ist, welches Ziel man verfolgt, warum man eine Methode wählt und wie man sie so anpasst, dass alle im Kurs sinnvoll mitmachen können und sich dabei gut fühlen.
Heute liegt mein Schwerpunkt auf funktionellem Kraft- und Core-Training für Frauen – mit Fokus auf Rücken, Bauch/Core und Beckenboden. Dabei geht es nicht um „höher, schneller, weiter“, sondern um klar aufgebaute Progressionen, saubere Technik und ein Training, das in den Alltag passt. Körperliche Veränderungen und hormonelle Prozesse – etwa rund um Schwangerschaft, Rückbildung oder Menopause – beeinflussen Training spürbar und verdienen spezifische Aufmerksamkeit. Deshalb habe ich mein Wissen genau in diesem Bereich gezielt vertieft und arbeite seit mehreren Jahren nur mit Frauengruppen.
Wichtig ist mir, dass das Wissen, das ich vermittle, wissenschaftlich fundiert ist und gleichzeitig verständlich, praxisnah und alltagstauglich bleibt. Zusätzlich studiere ich Ernährungswissenschaften. Das unterstützt mich dabei, medizinische Veröffentlichungen sicher einzuordnen und mein Verständnis für den menschlichen Körper weiter auszubauen.
Neben meinen Kursen (über die VHS) gebe ich Fortbildungen für Trainerinnen und Trainer. Hintergrund ist eine Lücke, die ich in vielen Standardausbildungen sehe: Frauenspezifische Aspekte werden oft nur am Rand behandelt, obwohl sie in der Praxis zentral sind. Mein Ziel ist es, Frauen – und auch die Menschen, die mit Frauen arbeiten – dabei zu unterstützen, langfristig gesund zu bleiben, sich mit Freude zu bewegen und Sport als etwas Positives und Bereicherndes zu erleben.
Zum Schluss noch zwei persönliche Dinge, die auch zu mir gehören: Ich komme aus Venezuela, und Spanisch ist meine Muttersprache. Mein Deutsch ist sehr gut, aber nicht perfekt – ab und zu rutscht mir zum Beispiel eine falsche Endung oder ein falsch deklinierter Ausdruck durch. An der Qualität meiner Kurse ändert das nichts: Ich arbeite klar strukturiert, erkläre verständlich und achte sehr genau auf Ausführung, Sicherheit und Anpassungen.
Außerdem hat mein Food-Blog hier auf der Website ein neues Zuhause gefunden. Er ist schon 2015 entstanden – lange bevor ich als Trainerin gearbeitet oder mein Studium in Ernährungswissenschaften begonnen habe. Damals begann sich mein Interesse an Essen über die reine „Nahrungsaufnahme“ hinaus zu entwickeln: Kochen, Backen und Rezepte sind für mich ein kreativer, alltagsnaher Zugang zu Wohlbefinden und Lebensqualität. Der Blog ist deshalb ein Teil von mir – und auch ein Teil dessen, was ich in Zukunft beruflich stärker verbinden möchte. Nach meinem Bachelor in Ernährungswissenschaften wird Ernährung voraussichtlich eine relevantere Rolle in meiner Arbeit spielen, denn ganzheitliche Frauengesundheit bedeutet für mich: Bewegung, Regeneration und Ernährung gehören zusammen.
Wenn Sie Interesse haben, freue ich mich, Sie in einem meiner Kurse zu begrüßen – oder Sie in einer Fortbildung dabei zu unterstützen, dieses Wissen in die eigene Praxis zu integrieren.
Ich freue mich, wenn ich Sie ein Stück auf Ihrem Weg begleiten darf.